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Der richtige Vertrag fürs Android

Das Smartphone ist mit dem Android massentauglich geworden. Dies ist nicht nur eine Floskel sondern dies ist ein Fakt. Selbst Mitmenschen, die mich früher nie auf Computer oder das Internet angesprochen haben melden sich 2011 bei Facebook an und fragen mich nach Handy Tipps. Doch welcher Vertrag ist eigentlich für ein solches Smartphone am besten geeignet?

Art der Handynutzung beim Smartphone unterschiedlich

Grundsätzlich sollte man festhalten, dass man mit einem Smartphone mittel- bis langfristig weniger SMS und dafür mehr Emails schreibt und natürlich auch bei Facebook entsprechend aktiver wird. Verträge mit hunderten von gratis SMS sind daher schonmal weniger gut geeignet.

Der Faktor mobile Bandbreite

Bei der UMTS-Geschwindigkeit kann man E-Plus und alle Derivate direkt ausschließen. Egal ob simyo, base oder blau. All diese Anbieter nutzen das E-Netz von E-Plus und bieten aufgrund fehlender HSDPA Unterstützung nur sehr niedrige Bandbreiten, unabhängig vom Standort.

Von der Geschwindigkeit sind nur O2, Vodafone und T-Mobile empfehlenswert wobei Vodafone und T-Mobile als einzige neben HSDPA auch HSUPA anbieten und demnach, gerade in Ballungsgebieten, nochmal deutlich höhere Bandbreiten ermöglichen.

Als Faustregel gilt: ca. 1GB sind bei normaler Nutzung des Internets ausreichend. Gelegenheitssurfer kommen auch mit 500MB zurecht. Der O2 Blue Tarif ist beispielsweise ideal für Einsteiger und Gelegenheitssurfer, da der ein Flatrate-Surfen für bis zu 7,2MBit/s bereitstellt und somit perfekt, um mal schnell die Mails zu checken und Neuigkeiten auf Sozialen Netzwerken zu verfolgen. Bei mir reicht die 1GB-Flat für ca. 25 Tage, die restliche Zeit des Monats muss ich dann mit GPRS-Drosselung leben. Solche 1GB Flats kosten bei den meisten Anbietern (z.B. bei O2) 10 € extra im Monat. Selbst Prepaid-Anbieter wie Congstar (D1-netz) oder Fonic (o2) sowie die diversen DSL-Anbieter mit Cross-Sellling-Handyverträgen bieten mittlerweile ausreichende Flatrates fürs mobile Surfen.

Die Devise bleibt also, wie bereits seit einigen Jahren, gleich. Egal ob für Wenig oder für Vieltelefonierer, seitdem alle Verträge auf den Minutentakt umgestellt wurden lohnt sich, bis auf wenige Ausnahmen, nur noch das Prepaid-Angebot.

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