Mittlerweile gibt es das Android Betriebssystem seit ca. 21 Monaten. Mit Version 2.2 (Codename Froyo) macht es nochmal enorme Fortschritte und holt im Vergleich zum iPhone OS beachtlich auf.

Android 2.2 wird als erster fürs das google-eigene Smartphone Nexus One erscheinen
Ein großer Teil der Veränderungen ist für Endanwender kaum interessant. Für uns Entwickler sind diese Veränderungen jedoch ein Meilenstein. Das wäre zum einen der Just-In-Time-Compiler, der von Google auf der I/O-Keynote erfolgreich demonstriert wurde. Das System hat zusätzlich eine bedeutend schnellere V8-JavaScript-Engine verpasst bekommen und ist im Sunspider-Benchmark schneller als das iPhone OS (Im Test trat ein Nexus One gegen ein iPhone 3GS an).
Veränderungen für den Endanwender sind neben der besseren Geschwindigkeit durch die neue JavaScript-Engine vorallem das kinderleichte StateofTheArt USB-Tethering via WiFi-Hotspot. Für App-Sammler gibt es zudem ab Android 2.2 die Möglichkeit Anwendungen direkt auf die SD-Karte zu installieren und so den schnellen Systemspeicher für “hungrige” Anwendungen aufzusparen. Eine kleine aber feine Neuerung ist zudem die Möglichkeit alle mobilen Netzwerke über einen Haken in den Einstellungen blitzschnell an- bzw. abzuschalten. Dies ist insbesondere für Leute interessant die keine UMTS-Flatrate besitzen oder für Leute die UMTS auch im Ausland brauchen aber dann nur selten und gezielt einsetzen möchten.
Aufgrund eines Fehlers von Google tauchte vor kurzem eine Testversion von Froyo für das Google Nexus One im Internet auf. Unter der URL http://android.clients.google.com/packages/passion/signed-passion-FRF50-from-ERE27.1e519a24.zip war das mobile Betriebssystem für einige Stunden erreichbar und konnte direkt von den Google-Servern heruntergeladen werden.
Mittlerweile wurde die Datei gelöscht, ist aber an etlichen Stellen im Netz als Mirror zu finden. z.B. hier.
Mein Name ist Mikail Wicki und ich bin Gründer der Capital Java User Group. Unser Ziel ist es Standards für das Framework Android SDK zu entwickeln. Neben mir sind noch Barbara Rothe und Florian Markert aktiv an dem Projekt beteiligt.